In diesem Komplex beschäftigen wir uns damit, welchen gesellschaftlichen Ursprung die Probleme und Themen in der Gleichstellungsarbeit haben. Außerdem wollen wir die uns auferlegten historischen Zwänge aufzeigen und Möglichkeiten der Überwindung dieser Probleme und Widersprüche finden.

Dabei beschäftigen uns verschiedene Fragen, die wir zu verstehen und lösen versuchen:

  • Welches Ideal (charakterlich, interessenorientiert, selbstdarstellerisch) wird in der Öffentlichkeit als erstrebenswert gesehen? Warum? Wem nützt es?
  • Welche Risiken bergen falsche „Vorbilder“?
  • Was beschreibt Normalität? Was ist “abnormal”? Warum?
  • Wird Kreativität/Andersartigkeit unterstützt? Wenn ja, inwiefern oder innerhalb welcher Grenzen?
  • Wird Kreativität/Andersartigkeit nur am Marktwert gemessen oder an der Verwertbarkeit?
  • Wie viel Gleichstellung steckt in einer von Werbung und Marktwirtschaft dominierten Wertegesellschaft?
  • Welche Nachteile haben Minderheiten, die im öffentlichen Gedächtnis nicht existieren?
  • Welche Rolle spielt das Internet als Medium für Neues, für Andersdenkende/Anderslebende/Andersliebende, für alternative Kunst- und Darstellungsformen, für Ideen und Diskussionen?
  • In welcher Beziehung stehen Gleichberechtigung und Religionen?

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