Denkt man über die Arbeitswelt oder Universitäten nach, so kommen einige Klischees auf den Tisch. So kann man sich fragen: Warum verdienen Frauen nach wie vor durchschnittlich 22% weniger als Männer? Warum sind gerade mal 3,7% aller DAX-Vorstandsposten weiblich besetzt? Weshalb behindern sich Frauen untereinander in ihrem Karriereaufstieg und was hat das mit Stereotypen und Geschlechtersozialisation zu tun?

Daher beschäftigen wir uns mit Geschlechterstereotypen, Fachkulturen und ihre Auswirkungen auf unsere Werdegänge.

Stereotype sind wichtig, um unsere komplexe Umwelt einfach erfassen zu können. Kategorienbildung kann helfen Dinge zu verstehen und einen selbst mental nicht zu überlasten. Werden Stereotype aber zu negativen Einstellungen und wertenden Handlungen, bezeichnet man sie als Vorurteile. In diesem Themenbereich von BunterKaffee können wissenschaftliche Ergebnisse und praktische Auswirkungen diskutiert werden.

Mögliche Projekte können dabei sein:

  • Vorträge z.B. „Von Buntstiften und Karohemden – Fächer und Geschlechtervorurteile an der TU Ilmenau“
  • Workshops für Frauen – Bewerbungstraining: „Wie stereotype Verhaltensweisen bei der Bewerbung das Gehalt mindern“
  • Aufklärungsworkshops
  • Ausstellungen zu Stereotypen
  • Diskussionen zur Frauenquote

Hinterlasse eine Antwort