Mit Intersektionalität beschreibt man die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Dimensionen, die für Ungleichheit der Menschen sprechen. Mehrere Unterdrückungen werden nicht einfach addiert, sondern es wird gezeigt, dass diese ineinander verwoben sind und sich wechselseitig verstärken, schwächen oder verändern können. So können sich beispielsweise Frauen im Rollstuhl besonders diskriminiert fühlen. Zum einen auf Grund ihrer Behinderung und zum anderen weil sie eher in der Kategorie der Menschen mit Handicap gesehen werden und weniger als Frau. (Degele, Winkler, 2007)